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Okt
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Deutscher Mittelstand macht Inventur in der Cloud

Unternehmen aus Technologie-, Handel-, Textil- und Maschinenbau setzen auf flexible Stichprobeninventur mit cloudfähiger Software von INFORM

Aachen, 13. Oktober 2011 – Die EOS GmbH, die Erwin Müller Versandhaus GmbH, die IMS Röntgensysteme GmbH, die K&L Ruppert Stiftung & Co. Handels-KG, die Neuenkirchener Maschinenfabrik Emil Kemper GmbH und die Schorch Elektrische Maschinen und Antriebe GmbH erzielen mit der cloudbasierten Stichprobeninventur von INFORM signifikante Zeit- und Kostenersparnisse. Mit INVENT Xpert in der Cloud können Unternehmen branchen- und größenunabhängig Planungsvorgaben, Hochrechnungen und Inventurergebnisse über das Internet abrufen. Die Vorteile der Cloud: Anfangsinvestitionen und Lizenzkosten für klassische Software weichen einer einmaligen Nutzungsgebühr pro Inventur. Softwareinstallationen, Wartung und Systemupdates entfallen. Nach abgeschlossener Inventur kann der Inventurbericht samt Details einfach und schnell über das Internet abgerufen werden.

Die jährlich anfallende Vollinventur stellt insbesondere mittelständische Unternehmen, die oft über begrenzte Personalressourcen verfügen, vor Herausforderungen: Wie lassen sich Lagerschließzeiten verkürzen, Produktionsstillstände und Umsatzausfälle vermeiden? Eine Stichprobeninventur kann Abhilfe schaffen. Mit dem anerkannten mathematisch-statistischen Verfahren können Unternehmen ihre Kosten um bis zu 99,9 Prozent reduzieren. Lagerbestände lassen sich bewerten, ohne dass jeder einzelne Artikel oder Lagerplatz zu zählen ist. Das Ergebnis hat qualitativ den gleichen Aussagewert wie das einer Vollinventur.

Vorreiter entscheiden sich für mehr Flexibilität und weniger Kosten

IMS Röntgensysteme senkt Zählaufwand von 3.500 auf 300 Positionen

IMS Röntgensysteme verwaltet im Rahmen einer zentralen Regallagerhaltung etwa 3.500 Positionen mit einem Warenwert von ca. 1,3 Mio. Euro. Zu den typischen Lagerteilen zählen mechanische Bauteile wie Edelstahlgehäuse, zahlreiche elektronische Bauteile oder Kleinteile wie Bolzen und Normteile. Die Inventur wird bei IMS Röntgensysteme einmal jährlich durchgeführt. Bisher haben die Fertigungsmitarbeiter eine Stichtagsinventur mit Vollzählung gemacht, wodurch die Produktion drei Tage unterbrochen werden musste.

Dirk Pung, Produktionsleiter bei IMS Röntgensysteme, hat sich bewusst für eine webbasierte Anwendung entschieden: „Mit dem Einsatz von Cloud Computing Lösungen können Unternehmen schnell und einfach auf Technologiestandards zugreifen, ohne großen Aufwand in der eigenen IT-Abteilung zu verursachen. Mittelständler wie wir profitieren vom Plus an Geschwindigkeit, Innovationspotenzial und gleichzeitig niedrigen Investitionskosten. Wir wollen unsere Energie ganz klar auf die Weiterentwicklung unserer Produkte konzentrieren und nicht auf die Verwaltung von IT-Infrastrukturen.“

Im März 2011 hat das Unternehmen zum ersten Mal eine Stichprobeninventur mit INVENT Xpert in der Cloud durchgeführt. Von den 3.500 Artikeln im Lager waren laut der Strichprobenermittlung nur noch 300 zu zählen. Um die Inventur abzuschließen reichte ein Nachmittag aus. Durch den kürzeren Datenerhebungsprozess und geringeren Personalbedarf hat IMS Röntgensysteme seine Inventurkosten gesenkt.

K&L Ruppert halbiert Manntage für Inventur

Das Modehaus K&L Ruppert betreibt im süddeutschen Raum 64 Mode- und Textilhäuser mit einer Gesamtverkaufsfläche von mehr als 130.000 Quadratmetern. Hinter der Belieferung der Filialen steht das Zentrallager in Weilheim bei München. Dort werden jedes Jahr etwa 15 Millionen Artikel umgeschlagen, täglich sind es rund 77.000 Teile, die aus 29 Ländern angeliefert werden. Bis 2005 bedeutete die damals gängige Vollerhebung der riesigen Artikelmengen einen enormen Zeit- und Personalaufwand. „Das Lager musste bei jeder Inventur komplett gesperrt werden, wodurch die Filialversorgung für zwei Tage unterbrochen war“, erinnert sich Franz Bertusch, Abteilungsleiter Organisation und Revision bei K&L Ruppert.

Seit 2005 führt das Unternehmen die jährliche Stichtagsstichprobeninventur am Hauptstandort als Dienstleistung auf Basis der Software INVENT Xpert durch. Im Jahr 2010 erfolgte die Umstellung auf die webbasierte Cloud-Variante. Der Einsatz der Stichprobeninventur hat den Erhebungsprozess deutlich gestrafft. Der Inventuraufwand konnte um mehr als die Hälfte reduziert werden: Waren früher 50 Manntage notwendig, fallen heute nur noch 20 an. Anstatt wie früher das Lager für zwei Tage schließen zu müssen, erfolgt die Inventur heute an einem Nachmittag nach der Produktionsschicht. „Dank der Cloud-Software habe ich nun schnelleren Zugriff auf die Daten, was eine wesentlich höhere Flexibilität bedeutet. Ich kann mir die Berichte samt Details ganz einfach und blitzschnell über das Internet ansehen“, sagt Bertusch.

Bei der Erwin Müller Versandhaus GmbH ist die Inventur in sieben Stunden komplett

Erwin Müller mit Sitz in Buttenwiesen bei Augsburg hat sich auf den Versand von Bettwäsche, Bettwaren, Haustextilien, Tag- und Nachtwäsche sowie Wohnaccessoires spezialisiert. Derzeit beschäftigt das Versandhaus über 540 Mitarbeiter. Neben zwei Filialen in Buttenwiesen und Dillingen hat Erwin Müller im Jahre 2005 auch den Versand nach Österreich erschlossen, seit 2008 wird auch die Schweiz bedient. Im August 2009 hat das Unternehmen seine Geschäfte auf Frankreich und die Niederlande ausgeweitet. Die Lagergröße von mittlerweile 93.000 Materialien spiegelt die internationale Expansion des Unternehmens wider.

Bis 2010 führte der Versandhandel Vollinventuren durch. 130 Mitarbeiter hatten 80 Lagerplätze pro Stunde zu zählen, ein Inventurdurchlauf dauerte dabei zwölf Stunden. Im Mai dieses Jahres hat das Unternehmen zum ersten Mal eine Stichprobeninventur mit der cloudfähigen Software von INFORM durchgeführt. Seitdem geht vieles schneller und einfacher. Auf nur 58 Mitarbeiter kommen 40 Lagerplätze pro Stunde. Von vormals 93.000 Artikeln sind nun nur noch 12.500 zu zählen. Das schaffen die Mitarbeiter von Erwin Müller in sieben Stunden.

Gute Aussichten bei Schorch, EOS und Neuenkirchener Maschinenfabrik

Auch bei der Neuenkirchener Maschinenfabrik Emil Kemper GmbH, der Schorch Elektrische Maschinen und Antriebe GmbH sowie bei der EOS GmbH sind die Weichen „pro Cloud“ gestellt. Obgleich dort die Inventur mit INVENT Xpert noch ansteht, zeichnet sich bei den durchgeführten Pre-Tests schon jetzt ein enormes Sparpotenzial ab.

EOS ist heute Weltmarktführer im Bereich Laser-Sintern, einer Schlüsseltechnologie für e-Manufacturing. Schnell, flexibel und kostengünstig entstehen Komponenten direkt aus elektronischen Daten. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 370 Mitarbeiter und verfügt über 84 Lagerorte. Für eine Vollinventur des Hauptlagers sind 3.288 Positionen zu erfassen. Bei einer webbasierten Stichprobeninventur reduziert sich diese Anzahl auf 178 zu zählenden Positionen. Pro aufzunehmende Position entstehen in der Regel Kosten in Höhe von fünf Euro. Für EOS ergibt sich somit eine zukünftige Kostenersparnis von 15.570 Euro pro Inventurdurchlauf.

Bei der Schorch Elektrische Maschinen und Antriebe GmbH, die Elektromotoren und Generatoren in Mönchengladbach produziert, ist die Inventurplanung bereits abgeschlossen. Das Lager umfasst rund 4.769 Positionen. Mit INVENT Xpert müssen nur noch 496 Artikel gezählt werden; das entspricht etwa zehn Prozent des bisherigen Erhebungsprozesses.

Bei der Neuenkirchener Maschinenfabrik Emil Kemper GmbH fällt der Startschuss für eine webbasierte Stichprobeninventur im September. Das Unternehmen der WP Bakerygroup produziert am Standort Rietberg in Ostwestfalen-Lippe Maschinen und Anlagen zur Teigherstellung und Teigverarbeitung. Der zusammen mit INFORM durchgeführte Datentest ergab: In Zukunft sind nur noch fünf Prozent der Lagerbestände zu erfassen.

„Seit der Produkteinführung von INVENT Xpert in der Cloud auf der LogiMat 2011 haben wir nur positive Resonanz von Kunden und Interessenten auf unsere Cloud-Strategie bekommen. INFORM war schon immer Vorreiter bei der Entwicklung von innovativen Softwarelösungen zur Optimierung von Betriebsabläufen. Unsere Angebote für die IT-gestützte Inventur gehören bereits seit über 30 Jahren zu den Spitzenprodukten in diesem Bereich“, kommentiert Ludger Schuh, Leiter Geschäftsbereich Materialwirtschaft und Mitglied der Geschäftsleitung INFORM GmbH.

Für alle genannten Unternehmen, die INVENT Xpert verwenden oder kurz davor sind, steht eines fest: Die Wolke bietet viele Vorteile.

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Über INVENT Xpert in der Cloud
Die webbasierte Variante von INVENT Xpert von INFORM ermöglicht Unternehmen jeder Größe und Branche Planungsvorgaben, Hochrechnungen und Inventurergebnisse über das Internet abzurufen. Dafür müssen die Buchdaten aus dem Warenwirtschaftssystem übermittelt und die ermittelten Positionen körperlich aufgenommen werden. Die Auswertung und Datenbereitstellung übernimmt der Cloud-Dienstleister INFORM über die zertifizierte Cloud Computing Plattform Microsoft Windows Azure.

INFORM GmbH
INFORM ist spezialisiert auf Lösungen, die anders als lediglich datenverwaltende Software „mitdenken“ und in Echtzeit intelligente Planungs- und Dispositionsentscheidungen treffen. Die Basis dafür sind wissenschaftlich fundierte, mathematische Optimierungsalgorithmen aus Fuzzy Logic, Operations Research und Statistik, die für das jeweilige Einsatzfeld angepasst werden. Die Software mit Entscheidungsintelligenz optimiert Geschäftsprozesse in der Transportlogistik, im Airport Resource Management, in der Produktion sowie der Material- und Warenwirtschaft. Die über 350 Mitarbeiter der INFORM betreuen heute zahlreiche Kunden auf der ganzen Welt, darunter Containerterminals, Verkehrsflughäfen, Finanzdienstleister, Industriebetriebe, Großhändler, Lager- und Umschlagzentren sowie Transportunternehmen.

Mehr über INFORM erfahren Sie unter: http://www.inform-software.de/

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Marketing Materialwirtschaft
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Mehr über INFORM erfahren Sie unter: http://www.inform-software.de/

INFORM Institut für Operations Research und Management GmbH
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