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Sep
05

Immer weiter verschärfte Umweltauflagen verlangen nach innovativen und nachhaltigen Lösungen

Immer weiter verschärfte Umweltauflagen verlangen nach innovativen und nachhaltigen Lösungen

Alfa Laval ist ein führender Anbieter von Produkten und kundenspezifischen Verfahrenslösungen.

Der weltweit agierende maritime Zulieferer Alfa Laval ( http://www.alfalaval.de ) bietet jetzt eine ganze Reihe von nachhaltigen Lösungen an, die den Reedern und Charterern dabei helfen, die aktuellen und anstehenden Umweltauflagen zu erfüllen. Geführt unter dem konzeptionellen Namen „Pure thinking“, sorgen die Produkte für Sicherheit bei bestehenden und derzeit verschärften Rechtsvorschriften, sowie bei der Einhaltung der neuen Gesetze, wie beispielsweise bei den Regulierungsauflagen für die Ballastwasserbehandlung. Obwohl die meisten Produkte auch nachgerüstet werden können, trägt die Berücksichtigung bereits in der Neubauphase dazu bei, dass das Schiff das begehrte Klassezeichen DNV Clean Design erhalten kann.

„Dank unserer langjährigen Erfahrung in der Seefahrt haben wir ein tiefgreifendes Verständnis für die Meeresumwelt und die Anforderungen an die Branche entwickelt. Wir fühlen uns effizienten Lösungen verpflichtet, die Energie sparen und Reedern und Charterern dabei helfen, die Umweltauflagen zu erfüllen“, sagt Joakim Thölin, Vice President, Alfa Laval Marine & Diesel Equipment.

Die Produktpalette „Pure thinking“ von Alfa Laval umfasst folgende Lösungen: Das PureSOx Abgasreinigungssystem, die PureDry Separatoren zur Rückgewinnung von wiederverwendbaren Kraftstoff aus Ölabfällen (waste fuel recovery), die PureBilge Entöler für Behandlung von Bilgenwasser, PureBallast für die Behandlung von Ballastwasser und PureVent für die Kurbelgehäuseentlüftung. In der Prototypen-Phase befindet sich derzeit die Wasseraufbereitungsanlage PureNOx, eine zentrale Komponente des Abgasrückführungssystems Exhaust Gas Recirculation (EGR), das momentan von dem Motorenbauer MAN Diesel & Turbo entwickelt wird.

PureSOx – die Uhr tickt bereits!

Da das Bunkeröl bereits heute rund 60 Prozent der Schiffsbetriebskosten ausmacht, wird der maritimen Industrie zunehmend das volle Ausmaß des 1. Januar 2015 bewusst. Ab diesem Zeitpunkt sind die zulässigen Emissionen von Schwefeldioxid in den ECAs auf 0,1 Prozent reduziert.

Am einfachsten für Reeder und Charterer ist es, von der Verbrennung von Schweröl (HFO) auf schwefelarmes Gasöl (MGO) zu wechseln, um den neuen Regulierungen gerecht zu werden. Allerdings wird sich auf diese Weise der Aufwand für das Erreichen des Umweltschutzstandards in einem enormen Anstieg der Treibstoffkosten widerspiegeln, samt unangenehmen Unsicherheiten über die Entwicklung des Gasölpreises. Eine brauchbare Alternative hierzu stellen Abgasreinigungssysteme dar, die auch zukünftig den Betrieb mit HFO ermöglichen. Die Installation solcher Systeme ist in der Neubauphase problemlos, in vielen Fällen ist sogar eine Nachrüstung möglich.

Mit einer Reinigungsleistung auf einen Schwefelgehalt von 0,1 und weniger Prozent ist PureSOx das erste System mit mehreren Abgaseinlässen am Markt, das so konfiguriert werden kann, dass ein einziger Scrubber ausreicht, um die Abgase der Haupt- und Hilfsmotoren zu reinigen.

PureSOx kann sowohl mit Meer-, als auch mit Frischwasser operieren. Die Fähigkeit, das System mit Meerwasser zu betreiben, sorgt für Einsparungen bei der Natronlauge und dem Frischwasserverbrauch. In Gebieten mit geringer Alkalität wechselt das System auf Frischwasser. Bei diesem Modus wird das Wasser für die Reinigung des Abgases in einem geschlossenen System verwendet, es findet keine Abgabe an die Umwelt statt. Eingesetzt wird hierbei die bewährte Trenntechnik von Alfa Laval.

„Die Uhr tickt bereits“, sagt Alfa Laval. „Reeder sollten sich ihre Optionen sorgfältig abwägen, solange noch Zeit ist.“

Waste Fuel Recovery (WFR) mit PureDry

Nach der MARPOL-Bestimmung MEPC.1/Circ.642 ist es seit 2008 erlaubt, den Schwerölanteil des Altöls für die Wiederverwertung in Dieselmotoren aufzubereiten. Diese Änderung in den Regularien war eine der treibenden Kräfte für die Entwicklung des PureDry- und WFR-Konzepts bei Alfa Laval. Eine andere treibende Kraft war die Marpol Anlage VI (Luftverschmutzung). Diese verbietet die Verbrennung von ölhaltigen Abfällen in ECA-Gebiete, weshalb immer weniger Reeder Verbrennungsanlagen installieren, was wiederum zunehmend größere Altöltanks nach sich zieht.

PureDry ist ein hochinnovativer Separator zur Wiedergewinnung von einsatzbereitem Treibstoff aus Ölschlamm. Notwendig für diesen Prozess ist die Installation von getrennten Schlammtanks, und zwar jeweils für Schmieröl und Dieselöl. Von Alfa Laval als die erste wirklich erfolgreiche Technologie zur Behandlung von Altöl bezeichnet, gewinnt der PureDry Separator das Heizöl aus dem öligen Wasser des Dieselölschlammtanks und führt es anschließend dem Bunkertank zur Wiederverwendung zu. Im Ergebnis wird der Treibstoffverbrauch um bis zu 2 Prozent gesenkt – und die Treibstoffrechnung entsprechend.

Durch das Verfahren wird das Ölschlammvolumen um 99 Prozent verringert, pro Tag werden ungefähr 5 bis 15 Kilogramm Feststoffe produziert, die als trockener Abfall angelandet werden können, wodurch die Ölschlammentsorgungskosten entfallen. Das abgetrennte Wasser, nun mit einem minimalen Ölgehalt von weniger als 1.000 ppm, kann in das Bilgewassersystem geleitet werden. Eine zweite PureDry-Anlage kann zusätzlich installiert werden, um das Schmieröl und andere Ölrückstände zu behandeln.

PureDry formt in Kombination mit PureBilge von Alfa Laval ein optimales integriertes Altöl- und Bilgenwasser-Handling-System, das sämtliche ölhaltigen Abfälle an Bord aufbereitet.

PureBilge – das erste mit DNV 5 ppm Typenzulassung

Für Bilgenwasser sieht das DNV Clean Design Klassenzeichen vor, dass nach der Behandlung maximal 5 ppm Öl im Wasser verbleiben, bevor es über Bord gepumpt wird. Obwohl die MARPOL-Vorschriften noch bei 15 ppm liegen, ist davon auszugehen, dass diese in künftigen Gesetzgebungen ebenfalls auf die Grenze von 5 ppm abgesenkt werden. Im Jahr 2011 führte DNV eine 5 ppm-Typenprüfung für maritime Bilgewasser-Separatoren ein. Die erste Anlage, die zertifiziert wurde, war PureBilge von Alfa Laval.

PureBilge ist das einzige auf dem Markt befindliche System, das unter realen Bedingungen eine Reinigungsleistung von 0 bis 5 ppm Ölgehalt im Wasser erzielt, ohne dass Chemikalien-, Adsorptions-Filter oder Membranen eingesetzt werden. Die Performance wird weder durch Wellengang noch durch Ölschocks oder einem hohen Feststoffgehalt beeinträchtigt, eine Rückspülung ist nicht erforderlich.

Das PureBilge System ermöglicht eine vollständige Automatisierung und Fernsteuerung, so wie es der unbemannte Maschinenraum der Zukunft erforderlich macht, und wird mit dem voll integrierten und manipulationssicheren BlueBox Bilge Data Recorder geliefert. Hierdurch wird im Zusammenspiel mit der zertifizierten PureBilge-Leistung sichergestellt, dass das System geltende und künftige Rechtsvorschriften erfüllt.

PureBallast – ein Weg zum zukunftssicheren Schiffsbetrieb

Werften und Reeder, die jetzt schon den Kauf, die Installation und die Inbetriebnahme von Ballastwasserbehandlungsanlagen vollziehen, werden diejenigen sein, die 2016 am besten aufgestellt sind, wenn die Ballastwasser-Konvention der IMO verbindlich vorschreibt, dass sämtliche in Dienst befindliche Schiffe das Ballastwasser an Bord behandeln müssen. Alfa Laval PureBallast, mittlerweile in zweiter Generation, ist ein einfach zu bedienendes Ballastwasserbehandlungssystem mit uneingeschränkter Typgenehmigung und einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz auf dem Meer. Es ermöglicht einen umweltfreundlichen Betrieb ohne Chemikalien, giftigen Rückständen oder anderen Sicherheitsrisiken und neutralisiert die mikroskopisch kleinen Organismen, die regelmäßig durch das Ballastwasser aufgenommen werden. Dies beseitigt die Gefahr der biologischen Invasionen, wenn Wasser von einem Teil der Welt in einem anderen Teil freigesetzt wird.

Alfa Laval ist ein marktführender Anbieter von Lösungen, die in fast allen Schiffstypen integriert werden können, um Reedern und Charterern bei der Erfüllung von immer strengeren lokalen und globalen Umweltvorschriften zu unterstützen. Wie andere Alfa Laval Lösungen ist PureBallast das Ergebnis einer kontinuierlichen Produktentwicklung und umfangreicher Erfahrung, die aus der Zusammenarbeit mit den Werften auf der ganzen Welt gewonnen wurde.

PureVent hilft bei der Einhaltung von Abgasvorschriften

PureVent ist eine von Alfa Laval patentierte kompakte Zentrifuge, die in Zusammenarbeit mit dem Motorenbauer Wärtsilä als Antwort auf den zunehmende Fokus auf Emissionen, die flüchtige organischen Verbindungen (VOCs) enthalten, entwickelt wurde und 2007 auf den Markt gebracht wurde. Bei den VOCs handelt es sich um eine Form der Luftverschmutzung, bei der Nebel oder Dampf durch Öl- und Partikelemissionen verunreinigt ist. Das Gerät ist für die Reinigung von Ölnebel konzipiert, der beim Entlüften des Kurbelgehäuses und durch die Schmierung des Turboladers freigesetzt wird.

PureVent beseitigt den Ölnebel und schont damit die Umwelt, ohne dass dies negative Auswirkungen auf die Leistung des Motors hat. Es erlaubt sogar die Rückführung vom gesammelten oder dem aus Verbrennungen bzw. Ablagerungen abgetropften Öls als Schmieröl, was zur Reduktion des gesamten Ölverbrauchs beiträgt.

Dank des Einsatzes von Zentrifugentechnik anstelle von Filtern, ermöglicht PureVent die Freisetzung von praktisch ölfreier Luft in die Atmosphäre, ohne dass Abfälle anfallen, die teuer entsorgt werden müssten.

Pure NOx – zum Erfüllen der NOx-Emissionsrichtlinien

2016 werden in den Emission Control Areas (ECAs) Luftverschmutzungsgrenzen mit deutlich strengeren NOx- Emissionsanforderungen für alle neuen Motoren Wirklichkeit. Die tatsächliche Reduzierung der NOx-Emissionen nach dem zukünftigen Tier III-Standard gegenüber dem bestehenden Tier I-Standard beträgt dabei rund 80 Prozent.

Die Abgasrückführungssystem Exhaust Gas Recirculation (EGR), das zur Zeit von MAN Diesel & Turbo entwickelt wird, ermöglicht die Reinigung der des Stickoxides (NOx) aus den Abgasen der Schiffsdieselmotoren. Innerhalb des EGR-Systems wird Alfa Laval PureNOx, derzeit im Prototyp-Stadium, als Wasseraufbereitungsanlage eingesetzt.

Das PureNOx-System zur Wasseraufbereitung ist sehr kompakt und benötigt nur eine kleine Stellfläche, es ist einfach zu installieren und kann bereits bei sehr niedrigen Lasten betrieben werden. PureNOx senkt die Wartungskosten für die EGR-Scubber und führt zu einer reduzierten Abfallmenge, was die Kosten für die Anlandung reduziert. Das System verfügt über das Potenzial, bei der NOx-Minderung Spitzenreiter sowohl in Bezug auf Technologie und Wirtschaftlichkeit zu werden.

Weltweiter Support, ein entscheidender Faktor

Abschließend weist Alfa Laval darauf hin, dass es sich bei der Auswahl der Geräte und des Zubehörs rechnet, einen Lieferanten zu wählen, der über ein gut ausgebautes globales Netzwerk inklusive Hafen-Support, technischer Unterstützung, Service an Bord und schnellverfügbaren Originalersatzteile verfügt.

Erfahren Sie mehr über diese Produkte und den einzigartige Ansatz von Alfa Laval für maritime Lösungen unter http://local.alfalaval.com/de-de/wichtige-industrien/marine-diesel/pages/default.aspx

Alfa Laval in Kurzform

Alfa Laval ist ein führender Anbieter von Produkten und kundenspezifischen Verfahrenslösungen.
Unsere Komponenten, Anlagen, Systeme und unser Service tragen zur Optimierung der Prozesse unserer Kunden bei, immer und immer wieder.
Wir helfen, wenn es um Wärmeübertragung, mechanische Separation oder den Transport verschiedenster Medien geht, wie zum Beispiel Öl, Wasser, Chemikalien, Getränke, Lebensmittel, Stärke und pharmazeutische Produkte.
Als globales Unternehmen sind wir in mehr als 100 Ländern vertreten.

Wie nehme ich Kontakt zu Alfa Laval auf?
Kontaktpersonen und -adressen weltweit werden auf unserer Website gepflegt. Bei Interesse besuchen Sie uns gerne auf unserer Homepage www.alfalaval.com

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Alfa Laval Mid Europe GmbH
Wilhelm-Bergner-Str. 7
21509 Glinde
Deutschland
www.alfalaval.de

Klaus Maak – Marine & Diesel Manager MidEurope Region, MMD / MPE
Alfa Laval Mid Europe GmbH
Telefon: +49 40 7274 2462
Mobile: +49 171 30 31 468
E-Mail: klaus.maak@alfalaval.com

oder Presse

Claudia Berg – Local Communication Manager,
Alfa Laval Mid Europe GmbH
Telefon: +49 40 7274 2200
Mobile: +49 151 234 74239
E-Mail: claudia.berg-pawellek@alfalaval.com

http://local.alfalaval.com/de-de/about-us/presse/pages/default.aspx

Kontakt:
Alfa Laval Mid Europe GmbH
Claudia Berg-Pawellek
Wilhelm-Bergner-Strasse 7
21509 Glinde
+49 40 7274 2200
claudia.berg-pawellek@alfalaval.com
http://www.alfalaval.de

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